Herzlich willkommen im
Evangelisch-Lutherischen Kirchspiel Gröditz

Kirchgemeinden Baruth - Gröditz - Hochkirch - Malschwitz-Guttau - Purschwitz-Kleinbautzen - Weißenberg-Kotitz

Ganz herzlich laden wir Sie ein zu unseren Gottesdiensten, Gemeindekreisen, Konzerten, Veranstaltungen...
Oder schauen Sie doch hinein in unsere Kirchen. Die Kirche in Malschwitz und auch die Kirche in Weißenberg sind täglich zur Andacht und zum Innehalten und Gebet geöffnet.

Online-Andacht im Monat Juli

Im Juli geht es passend zur Jahreszeit in unserer Andacht um Saat und Ernte. Einige Männer aus den Gemeinden haben zwei Lieder beigesteuert - vielen Dank ihr Lieben! Und natürlich ist auch die Junge Gemeinde wieder mit einem Dachbodengespräch dabei. Die Andacht hält Peter Schulze (Kirchgemeindevertreter der Kirchgemeinde Purschwitz-Kleinbautzen und Mitglied des Kirchenvorstandes des Ev.-Luth Kirchspiels Gröditz).

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Ganz herzlich laden wir zum nun schon lange zur Tradition gewordenen Volksliederblasen auf den Dorfplatz nach Purschwitz ein. Es musiziert der Posaunenchor unter der Leitung von Kantorin Claudia Witschas
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Andacht im Monat Juni-Juli

es war in meinen Studentenjahren. Wir waren zu dritt unterwegs und jeder trug seinen Rucksack. An jenem Tage waren wir dem Gefühl nach die ganze Zeit bergauf gegangen. Das zehrte an den Kräften. Vor uns lag noch ein gutes Stück, da sollte eine Hütte sein. Das wussten wir. Das Gehen fiel einem von uns an diesem Tag besonders schwer. Es regnete immer wieder, und eine Rast unter freiem Himmel machte wenig Sinn. Mit einem Mal beschleunigte die Dritte aus unserer Gruppe ihr Tempo. Der Abstand nahm zu. Wir beiden anderen konnten nicht Schritt halten. Was hatte sie vor? Wir riefen. Sie drehte sich um. Wir winkten. Sie winkte fröhlich zurück und ging weiter. Hinter der nächsten Wegbiegung war sie verschwunden. – Wenig später tauchte sie wieder auf und kam uns entgegen. Sie ging leichten Schrittes. Den Rucksack hatte sie in der Hütte deponiert. Es war nicht mehr weit. Kommentarlos nahm sie dem Erschöpften nun den Rucksack ab und trug ihn für ihn. Der konnte das letzte Stück ohne Last sehr viel besser bewältigen. Nach der Rast in der Hütte waren alle wieder bei Kräften und konnten gemeinsam die Tagesetappe zu Ende bringen, nun wieder jeder mit seinem eigenen Rucksack.
Ob das der Apostel Paulus gemeint hat, als er diesen Satz in seinen Brief an die Galater hineingeschrieben hat? Die Tragfähigkeit einer Gemeinschaft erweist sich, wenn einer an seine Grenzen kommt, erschöpft ist, keine Kraft mehr hat. Ich kann mir gut vorstellen, dass Paulus mit seiner Aussage den Gemeinden genau davon erzählen wollte: von einer Gemeinschaft, in der das Ziel nicht ist, sich gegenseitig zu Höchstleistungen anzuspornen und darauf zu drängen, möglichst schnell am Ziel zu sein, sondern darum, das Ziel gemeinsam zu erreichen. Echter Teamgeist, bei dem keiner Angst haben muss, auf der Strecke zu bleiben oder für die anderen ein Hindernis oder eine Belastung zu sein. Das könnte ein Modell sein, wie man weiterkommt.
Pfarrer Thomas Haenchen 

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